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Aktuelles

Änderungen der BioAbfV – Bioabfallverordnung

Verordnung über die Verwertung von Verordnung über die Verwertung von Bioabfällen auf landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich und gärtnerisch genutzten Böden

Änderungen der BioAbfV – Bioabfallverordnung

Die Bioabfallverordnung vom 04. April 2013 wurde durch Artikel 1 der Verordnung zur Änderung abfallrechtlicher Verordnungen vom 28. April 2022 geändert.

Ziel der Änderungen ist insbesondere die Reduzierung des Plastikanteils im Bioabfall. So dürfen Bioabfälle nur noch maximal 0,5 % Kunststoffe beinhalten, bevor sie in die Kompostierung oder Vergärung gelangen. Bei der „privaten“ Biotonne liegt die Obergrenze bei 1,0 Prozent Kunststoff.

Die Betreiber der Behandlungsanlagen müssen zunächst die Menge an Fremdstoffen im angelieferten Bioabfall prüfen und die Fremdstoffe entfernen, sofern die neuen Input-Obergrenzen überschritten werden. Dies betrifft insbesondere Kunststoffverpackungen, die mit verpackten Lebensmittelabfällen aus dem Handel, der Produktion oder Privathaushalten in den Bioabfall gelangen. Je sauberer und sortenreiner die angelieferten Bioabfälle sind, desto geringer sind Aufwand und Kosten für die Fremdstoffentfrachtung.

Der Bioabfallverordnung unterliegen nun auch Komposte aus Bioabfällen, die nicht als Düngemittel oder auf nicht-landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt werden. Die Regelungen gelten nun auch für Bioabfälle, die zur Bodenverbesserung oder im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden.

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