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BEHG

Brennstoffemissionshandelsgesetz - BEHG

Als Teil des umfassenden Gesetzgebungspaketes zum Klimaschutz hat das Bundeskabinett am 23.10.2019 das Gesetz zur Einführung eines nationalen Emissionshandels für Brennstoffe beschlossen. Das Gesetz ist am 19.12.2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.

Ziel ist es, Klimaziele zu erreichen, die Kosten für die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zu erhöhen und das Interesse für erneuerbarer Energien zu steigern. Hierfür wird erstmals im Jahr 2021 der Handel mit CO2 Zertifikaten eingeführt. Betroffene, die zum Handel mit Zertifikaten verpflichtet werden, sind rund 4.000 Betriebe, die energiesteuerpflichtig sind und fossile Brennstoffe Inverkehrbringen. Darunter könnten möglicherweise Öl- und Gaslieferanten oder Raffinerien fallen. Endverbraucher sind vom Handel mit Zertifikaten nicht betroffen. Pflichten für Verantwortliche ergeben sich aus der Erstellung eines Überwachungsplans für die Ermittlung von Brennstoffemissionen und einer Berichterstattung, die von einer Prüfstelle verifiziert werden muss. Die Berichtspflicht gilt erstmals für das Jahr 2021 (abzugeben bis 31.07.2022).

Wir sind derzeit bereits für Prüfungen im Rahmen des EU-Emissionshandelssystem akkreditiert. Diese Akkreditierung gilt auch für die Prüfung der jährlichen Emissionsberichte nach BEHG, so dass wir bereits jetzt in der Lage sind, betroffene Unternehmen hinsichtlich der im Jahr 2022 anstehenden Prüfung der Emissionsberichte dahingehend zu unterstützen.