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Aktuelles

PAAG- / HAZOP-Verfahren

Risikobeurteilung in der Anlagensicherheit

Das PAAG-Verfahren (Prognose / Auffinden der Ursachen / Abschätzen der Auswirkungen / Gegenmaßnahmen) ist eine systematische Methode zur Erkennung von Gefahren und zur Bewertung von entsprechenden Maßnahmen und ist international auch als HAZOP-Verfahren (Hazard and Operability) bekannt. Ziel ist es, über eine systematische Suche nach möglichen Störungen einer technischen Anlage oder eines Prozesses die Sicherheit von Anlagen zu erhöhen, die Bedienbarkeit zu optimieren und letztendlich auch die Verfügbarkeit zu verbessern. In einigen Regelwerken und Richtlinien (z.B. TRBS, 12. BImSchV / Störfall-Verordnung) werden derartige Methoden vor allem für verfahrenstechnische Anlagen und chemische Prozesse gefordert. 

Für die Aktualisierung von verschiedenen Sicherheitsberichten nach der Störfall-Verordnung und im Rahmen von begleitenden Genehmigungsanträgen für die Neuerrichtung von verfahrenstechnischen Anlagen gab es bei der proTerra dieses Jahr bereits mehrere erfolgreiche Projekte im Bereich von HAZOP-Analysen, z.B.:

  • Produktion: 3 Produktionslinien inkl. Abwasseranlage eines namhaften Herstellers für Armaturen im Bereich der galvanischen Oberflächentechnik
  • Pilotprojekt: Nachgeschaltete Rückgewinnungsanlage für Phosphate in einer kommunalen Kläranlage
  • Produktion: Herstellung von Metallsalzlösungen

Für die Prozessleittechnik der einzelnen Anlagen wurden bei Bedarf zusätzlich Risikographen nach der VDI/VDE 2180 erstellt, um zu einer konkreten sicherheitstechnischen Anforderung in Form einer SIL-Einstufung zu gelangen.